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BPM Studio 6 – Erster Test

· Peter Rohr

BPM Studio 6 – Erster Test

Test BPM Studio 6 – Free-Version

Alcatech versendet die Tage E-Mails mit der Information, dass BPM-Studio 6 nun verfügbar ist. Wir haben es in der Free-Version getestet.

Getestet wurde BPM Studio 6 auf einem i9 Intel und Windows 10 Pro

Erster Test von BPM Studio 6

BPM Studio 6 hat ein komplettes Facelifting bekommen, wobei ich persönlich sagen muss, ich fand das alte Design gar nicht so schlecht.

BPM Studio 6 DJ ALLIANZ Test

Neue Funktionen

Es gibt einige neue Funktionen, wie 8 CUE-Plätze, Effekte und das Scatch-Fenster oder getrennte Button für den TempoSync und das Übereinanderlegen der Grid (Match) aber es gibt auch noch einige der alten Funktionen, die ich sehr mochte.

Wie bei einem CD-Player gibt es nach wie vor die Unterteilung der 2 Play, mit je einer eigenen Playliste.
Innerhalb der einzelnen Playlisten können die Songs vorgehört werden und auch unten, in der Library, kann noch mal separat vorgehört werden.

Und das von allen geliebte ‘Auto-Fade‘ gibt es noch als auswählbaren Menüpunkt.

BPM Studio 6 Anpassbares Design

Anpassbares Design

Sehr viel Mühe wurde sich auch beim Design gegeben und die Farben lassen sich individuell anpassen.


Ein verwirrendes aber auch interessantes Gimmick ist die Möglichkeit, die beiden Wavelines, oberhalb der Player unabhängig voneinander im Zoom zu verändern. Was sich die Entwickler dabei gedacht haben, erschließt sich mir momentan noch nicht.

DJ ALLIANZ testet neues BMP Studio 6

Im Einstellungsmenü lassen sich noch weitere Einstellungen tätigen, wie zB die Schriftart und die Schriftgröße. Wie auf dem Bild zu sehen ist, passt sich aber das restliche Design nicht an, vielleicht wird dort noch nachgebessert.

Neues Release - BPM Studio 6 vorgestellt


Die Doppelfenster unter den Playern und die größe der Waveline lassen sich ebenfalls problemlos verändern und ein- und ausblenden.

Die Analyse der Song, findet erst direkt im Player statt. Sie dauerte bei mir, für einen 4min langen Song, ca. 2 Sekunden. Bereits analysierte Song, werden etwas schneller geladen, allerdings werden Informationen, wie z.B. die Tonart, nicht zurück in die Library Ansicht übernommen.

Harmonic-Mixing ist also recht schwer, wenn man den Key nicht vorher im Tag als Text hinterlegt.
Der analysierte Grid ist zwar in der Waveline überdeutlich dargestellt, stimmt aber bei fast keinem Song. Quantize ist standardmäßig aktiviert, kann aber in den Einstellungen ausgeschaltet werden.

Praxistest BPM Studio 6 von Alcatech

Praxistest

Im Praxistest fiel BPM-Studio 6 dann aber leider durch.

Der Sound war ziemlich schlecht, es gab immer wieder Latenzprobleme, obwohl mein System nicht wirklich belastet war.

Systemanforderungen BPM Studio 6

Beim Scratchen mit der Maus, gab es die von früher noch bekannten ‘Knackser’ welche es bei den heutigen Systemen aber nicht mehr geben sollte! Außerdem sprangen mehrfach die Songs beim Berühren der virtuellen Plattenteller mit der Maus, zurück auf Anfang und damit aus dem Beatmatch raus.

Ein Loop lief trotz Sync und Match nach einer Weile auseinander und die Pitch-Balken sind verdreht. Mit der Maus nach oben schieben und der Regler geht runter…..?
Es gibt bestimmt noch Einstellungen, die BPM-Studio 6 besser klingen und sauberer laufen lassen, aber solche gravierenden Probleme gehören eigentlich der Vergangenheit an.

Tooltips sind teilweise in unterschiedlichen Sprachen und der Scratch-Button wird mit ‘SCRTACH’ abgekürzt.
Die integrierten Sampler scheinen sich nicht auf das Tempo des Songs anzupassen.
Wenn wir zurück in das Jahr 2009 gehen, wäre es ein würdiger Nachfolger der Version 4.9.9.4 gewesen, sozusagen – die leider nie veröffentlichte Version 5.
Im Jahre 2025 ist BPM Studio aber noch weit weg von einem konkurrenzfähigen Produkt.

Hier gehts zur BPM-Website

Peter Rohr

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