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AlphaTheta erweitert die DJ-Kultur durch Streaming und Cloud

· Lutz Scheffler

EU-Kennzeichen: KI-BeteiligungMit KI-Unterstützung erstellt
AlphaTheta erweitert die DJ-Kultur durch Streaming und Cloud

AlphaTheta, setzt immer mehr auf Streaming und Cloud-Technologie. Als Meilensteine des vergangenen Jahres nennt der Hersteller den Marktstart des CDJ-3000X und die Einführung von OneLibrary; die Streaming-Unterstützung in Produkten und Hardware soll plattformübergreifend weiter ausgebaut werden.

Streaming in Deutschland

Allerdings ist Streaming aktuell in Deutschland rechtlich noch nicht möglich, da alle Anbieter dies in ihren AGB 

(die von jedem Nutzer vor der Nutzung des jeweiligen Dienstes, bestätigt werden müssen

für gewerbliche Nutzung verbietet. Klar ist, Streaming ist ein super Gewinn für jeden DJ, wenn es erlaubt wäre. Allein die Kosten.

  • Tidal mit der DJ-Erweiterung kostet monatlich 21,99€
  • Apple Music nur 10,99€
  • Beatport Streaming je nach Option von 14,99€ - 44,99€
  • Beatsource Streaming mit Pro-Option 29,99€
  • SoundCloud Go+ nur 10,99€
  • Amazon Music gibt es für 10,99€

AlphaTheta CEO Yoshinori Kataoka beschreibt die Musikindustrie in einem Interview als im Umbruch. Angetrieben von Streaming-Plattformen, sozialen Medien, Cloud-Diensten und künstlicher Intelligenz. Da die Produkte des Unternehmens branchenweit stark verbreitet sind, verstehe man sich als Teil der Infrastruktur, die DJ-Kultur trägt. Deshalb wolle man die eigene Plattform für mehrere Partner und mehrere Musikdienste offen halten.

CDJ-3000X: Streaming ab Werk

Im September 2025 stellte AlphaTheta den CDJ-3000X vor. Der Player behält zentrale Designelemente des CDJ-3000, ergänzt aber einen 10,1-Zoll-Touchscreen, integriertes WLAN und native Unterstützung für Streamingdienste und Cloud-Bibliotheken. Der Zugriff auf Tracks aus Cloud-Speichern oder von Streaming-Plattformen ist damit ohne USB-Stick oder LAN-Kabel möglich. Über einen NFC-Punkt an der Frontplatte genügt das Auflegen eines Smartphones mit aktueller rekordbox-App für iOS oder Android, um die eigene Bibliothek abzurufen. Die neue Funktion „Global Tag List“ bündelt getaggte Tracks von USB-Geräten, Cloud-Speichern und Streamingdiensten in einer Oberfläche, getaggte Online-Tracks werden im Hintergrund sofort heruntergeladen. Technisch laufen die Funktionen über rekordbox CloudDirectPlay und setzen ein Creative- oder Professional-Abo voraus.

Die Kosten:
Creative Abo: monatlich 18€, jährlich 180€
Professional Abo: monatlich 36€, jährlich 360€

XDJ-AN und Dienste-Anbindung

Mit dem XDJ-AN folgte ein kompaktes All-in-One-System mit ähnlichem Fokus. Es spielt von USB-Laufwerken, Telefonen, Rechnern, rekordbox-Cloud-Bibliotheken und unterstützten Streamingdiensten ab; per WLAN erhalten DJs direkten Zugriff auf Apple Music, Beatport Streaming und TIDAL, der Login erfolgt via QR-Code. Bibliotheken aus deiner Dropbox oder Google Drive lassen sich einbinden, Playlist-Änderungen und Hot Cues werden in die Cloud zurücksynchronisiert.

Die Apple-Music-Anbindung an rekordbox war am 25. März 2025 mit den Updates für Mac/Windows (7.1.0), iOS (4.4.0) sowie der Firmware 1.21 für OMNIS-DUO und XDJ-AZ erschienen. Im September 2025 kündigten AlphaTheta und Serato zudem eine Spotify-Integration an, verfügbar im rekordbox-Performance-Modus für Mac und Windows unter anderem in Deutschland, USA, Italien, Großbritannien, Frankreich, und Irland. Die Nutzung ist auf rein private, nicht-kommerzielle Sets beschränkt. Die Spotify-Streaming-Integration ist in Serato DJ Pro / Lite (ab Version 3.3.5) sowie in rekordbox für Mac/Windows verfügbar. Du benötigst ein aktives Spotify Premium-Abo sowie eine bestehende Internetverbindung.


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