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Revolution am DJ-Pult: VirtualDJ 2026 setzt neue Maßstäbe durch KI

· Peter Rohr

DJ-Setup mit zwei Turntables links und rechts, Mischpult in der Mitte, Monitor oben zeigt VirtualDJ 2026 Software

Die Welt des digitalen Auflegens steht vor einem Umbruch. Mit der Veröffentlichung von VirtualDJ 2026 und dem unmittelbar folgenden „Part 2“-Update untermauert die Software ihren Ruf als technologischer Vorreiter. Wo früher mühsame Vorbereitung und teure Hardware nötig waren, übernimmt nun eine hochmoderne Künstliche Intelligenz die Regie – und eröffnet DJs kreative Möglichkeiten, die vor kurzem noch als Science-Fiction galten.

VirtualDJ 2026 Update: Part2

KI extrahierte Songtexte

Eine der spektakulärsten Neuerungen ist die lyrics-basierte Waveform. Dank massiver Fortschritte im Bereich der KI extrahiert VirtualDJ Songtexte nun automatisch und bettet sie direkt in die visuelle Wellenform ein.

Für DJs bedeutet das: Die Navigation innerhalb eines Tracks wird so intuitiv wie das Lesen eines Buches. Besonders für Verfechter des „Wordplay-Mixing“ – also dem kreativen Verbinden von Songs über Textpassagen – hebt dieses Feature das Handwerk auf ein völlig neues Level.

Der Assistent im Plattenkoffer

Mit den neuen KI-Prompt-Ordnern zieht ein vollwertiges Large Language Model (LLM) in die Software ein. Der integrierte KI-Assistent beantwortet komplexe Fragen und liefert auf Knopfdruck kuratierte Track-Listen inklusive Hintergrundinfos. Die vorgeschlagenen Titel lassen sich per Drag-and-Drop direkt in das Deck ziehen – ein digitaler Plattensteward, der die Musikrecherche revolutioniert.

Auch die Effekte wurden nicht vernachlässigt: Die komplett überarbeitete FX-Engine bietet nun über 122 Effekte. Das Besondere: VirtualDJ integriert nahezu alle Effekte namhafter Hardware-Hersteller wie Pioneer oder Rane. DJs müssen sich somit nicht mehr für ein Ökosystem entscheiden, sondern haben Zugriff auf das Beste aus allen Welten.

Part 2: Die visuelle und rhythmische Evolution

Unmittelbar nach dem Release legt der Hersteller mit „Part 2“ nach und fokussiert sich auf die visuelle Performance sowie die Lösung eines uralten DJ-Problems:

  • KI-Visuals & AiLoops: DJs können nun per Textbeschreibung atemberaubende, audio-reaktive Animationen (Shader) oder hochwertige, beatsynchrone Videoloops generieren lassen. Damit wird jeder Audiotrack zu einem vollständigen Musikvideo.
  • Variabler Beatgrid & BPM-Lock: Besonders für Liebhaber von Old-School-Rock, Disco oder Vinyl-Rips ist das neue KI-gestützte Beatgrid ein Meilenstein. Die Software erkennt schwankende Tempi präzise. Der neue BPM-Lock hält diese Tracks auf einem konstanten Wert, was manuelle Übergänge ohne Einsatz der Sync-Taste drastisch erleichtert. Welche Songs variable Analysiert sind, lässt sich im Browser sogar Anzeigen.
  • Optimierte Transkription: Der Algorithmus zur Texterkennung wurde nochmals verfeinert und unterstützt nun eine Vielzahl von Sprachen mit höchster Präzision.

Verfügbarkeit

VirtualDJ 2026 Part 2 ist ab sofort als Early Access für PC und Mac verfügbar. Nutzer können die Software direkt über die offizielle Website beziehen und die Zukunft des Mixings testen.

Ein detaillierter Bericht erfolgt nach offizieller Freigabe des VirtualDJ 2026 Part 2

Wer steht hinter Virtual DJ

Atomix Productions wurde 1996 als französisches Startup gegründet und prägte den damals noch kleinen Markt des Digital DJing maßgeblich.

Mit fortschrittlicher und bahnbrechender Technologie wie automatischem Beatmatching und visueller Beatdarstellung machte VirtualDJ DJing erstmals einem breiten Publikum zugänglich und läutete eine neue Ära des Digital DJing ein. Seitdem gilt VirtualDJ als Vorreiter vieler Funktionen, die heute in DJ-Software Standard sind – von Videomixing bis hin zur Trennung einzelner Spuren.

Atomix Productions beschäftigt mittlerweile Mitarbeiter und Freelancer in über 12 Ländern und ist weltweit vertreten, hat sich aber eine schlanke Organisationsstruktur bewahrt.

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