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ArtCraft + Claude: Profi-Software für DJs, kostenlos und per Chat bedient

· Felix Krüger

ArtCraft und Claude - Eine perfekte Zusammenarbeit
Seit Anfang Oktober gibt es 13 kostenlose Programme, die Photoshop, Premiere, Lightroom, Word, Excel und Co. nachbauen, und Claude kann sie direkt per Chat bedienen. Ich habe das an einem Nachmittag auf meinem Mac eingerichtet und gleich mit echten Aufgaben ausprobiert, inklusive Fehlern und Umwegen. 

In diesem Artikel erzähle ich, was ArtCraft ist, was es dir als DJ bringt, wo es noch hakt und wie viel du sparen kannst. Am Ende gibt es eine Datei zum Herunterladen: Du ziehst sie in Claude, und Claude führt dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung, bis zu dem Punkt, an dem es deine Corporate Identity kennt und für dich arbeiten kann.

Was ist ArtCraft?

ArtCraft ist eine Sammlung kostenloser Open-Source-Programme für Bild, Video, Ton, Grafik und Büro, die bekannte Profi-Software nachbauen. Gegründet wurde das Projekt von Brandon Thomas (Storyteller.ai); die ersten fünf Programme erschienen am 30. September 2026 (Nicolas Deville).

  • Kostenlos und frei: Lizenz MIT oder Apache-2.0, kein Konto, kein Abo. Der Quellcode liegt offen auf GitHub (github.com/storytold).
  • Mit KI gebaut: Laut Entwickler hat Claude beim Programmieren große Teile geschrieben, mit menschlicher Steuerung und Tests (aiidelist).
  • Für KI gemacht: Jede Funktion ist ein Befehl, den auch eine KI aufrufen kann. FilmCraft hat über 650 solcher Befehle, PhotoCraft fast 900. Jedes Programm bringt einen MCP-Server mit, über den Claude es steuert (FilmCraft-Wiki).
  • Plattformen: Mac, Windows und Linux.


Ehrlich gesagt: Alles ist noch Alpha. Die Entwickler schätzen selbst, wie „bereit für echte Arbeit“ jedes Programm ist: FilmCraft etwa 56 %, PhotoCraft und EffectCraft etwa 45 %, SoundCraft etwa 40 %. Neue Versionen kommen fast täglich, aber für den täglichen Profi-Einsatz ist es noch zu früh, die Abos der Originalsoftware sofort zu kündigen.

Die 13 Programme

Programm Wofür Vorbild
PhotoCraft Bildbearbeitung, Freistellen, Retusche Adobe Photoshop
LightCraft Fotobibliothek, RAW-Entwicklung Adobe Lightroom
FilmCraft Videoschnitt, Farbe, Ton, Untertitel Adobe Premiere Pro
EffectCraft Motion Graphics, Animation, Effekte Adobe After Effects
VectorCraft Logos, Vektorgrafik Adobe Illustrator
DesignCraft Flyer, Broschüren, Layout Adobe InDesign
PdfCraft PDFs lesen, bearbeiten, unterschreiben Adobe Acrobat Pro
FigCraft Website- und App-Entwürfe Figma
SoundCraft Audio aufnehmen, schneiden, mischen Avid Pro Tools
WordCraft Texte, Verträge, Briefe Microsoft Word
GridCraft Tabellen, Kalkulation Microsoft Excel
DeckCraft Präsentationen Microsoft PowerPoint
CADCraft 2D- und 3D-Zeichnungen Autodesk AutoCAD

Alle Programme lesen und schreiben die gängigen Formate ihrer Vorbilder, zum Beispiel PSD bei PhotoCraft oder MP4 und ProRes bei FilmCraft. Projektdateien der Originale (etwa .prproj von Premiere) lassen sich teils noch nicht öffnen.

Was bringt uns DJs das?

Der große Gewinn ist nicht die Gratis-Software, sondern dass Claude die Arbeit darin für dich erledigt, während du nur sagst, was du willst. Als mobiler DJ bist du auch Marketingabteilung, Grafiker, Cutter und Buchhalter. Genau diese Aufgaben kann Claude jetzt in echten Programmen auf deinem Rechner übernehmen:

  • Instagram und Reels: Gig-Videos schneiden, hochkant zuschneiden, Logo und Text einblenden (FilmCraft, EffectCraft)
  • Fotos: Hochzeits- und Setup-Fotos farblich angleichen, freistellen, für Website und Social Media exportieren (PhotoCraft, LightCraft)
  • Werbemittel: Flyer, Visitenkarten, Logo-Varianten in deinen Farben (DesignCraft, VectorCraft) 
  • Mixe und Audio: Intros schneiden, Lautstärke angleichen, Jingles bauen (SoundCraft)
  • Büro: Angebote, Verträge und Rechnungen als PDF, Kalkulationen, Präsentationen für Locations und Wedding Planner (WordCraft, PdfCraft, GridCraft, DeckCraft)
  • Website: Entwürfe für neue Seiten im Stil deiner bestehenden (FigCraft)
  • Technik: Zeichnungen für Aufbauten, Facades oder Halterungen, z. B. für die CNC-Fräse (CADCraft)


Das Entscheidende: Claude arbeitet in echten Dateien mit Ebenen. Du kannst jedes Ergebnis selbst im Programm öffnen und nachbessern.

Und was ist mit Canva und CapCut?

Die meisten von uns machen Social Media nicht mit Adobe, sondern mit Canva und CapCut. Auch die lassen sich ersetzen, aber nicht eins zu eins:

  • Statt Canva: DesignCraft, VectorCraft und PhotoCraft für Posts, Flyer und Visitenkarten. Den Platz der Vorlagen nimmt Claude ein: Es gestaltet nach deiner CI, statt dass du eine Vorlage anpasst. 
  • Statt CapCut: FilmCraft für Schnitt, Hochformat und Untertitel, EffectCraft für animierte Titel und Logos. Untertitel per Spracherkennung sind in FilmCraft optional und standardmäßig aus.

Was Canva und CapCut weiter voraushaben: riesige Vorlagen-, Stockfoto- und Musikbibliotheken, Trend-Effekte, Handy-Apps und das Arbeiten im Team. Wer davon lebt, wird sie so schnell nicht los. Wer vor allem in seinem eigenen Stil arbeitet, braucht sie mit Claude deutlich weniger.

Wie viel kannst du sparen? 

Ein typisches DJ-Setup aus Canva Pro und CapCut Pro kostet rund 110 € plus 180 US-$ im Jahr, mit Adobe Creative Cloud Pro und Microsoft 365 dazu sind es rund 1.300 €. Die ArtCraft-Programme selbst kosten nichts. Dazu kommt Claude Pro mit etwa 21 € im Monat (rund 250 € im Jahr), wenn du die Programme per Chat bedienen willst.

Abo Ersetzt durch Preis pro Jahr
Adobe Creative Cloud Pro (77,99 €/Monat im Jahresabo) PhotoCraft, LightCraft, FilmCraft, EffectCraft, VectorCraft, DesignCraft, PdfCraft 935,88 €
CapCut Pro FilmCraft, EffectCraft 179,99 US-$
Canva Pro DesignCraft, VectorCraft, PhotoCraft 110 €
Microsoft 365 Single WordCraft, GridCraft, DeckCraft 99 €
Figma Professional (16 US-$/Monat) FigCraft 192 US-$
Pro Tools Artist SoundCraft 99 US-$
AutoCAD LT (ab 60 US-$/Monat) CADCraft ca. 440 €

Preise inkl. MwSt. für Privatkunden in Deutschland, soweit in Euro angegeben; Stand Oktober 2026. Claude Pro laut gptprompts.ai, etwa 20 US-$ im Monat.

Meine Empfehlung: Kündige noch nichts. Nutze ArtCraft und Claude ein paar Wochen parallel für echte Aufgaben. Wenn deine typischen Jobs zuverlässig klappen, kündige zuerst das Abo, das du am wenigsten brauchst.

So verbindet sich ArtCraft mit Claude

Claude steuert die Programme über kleine Zusatzprogramme auf deinem Rechner, die sogenannten MCP-Server. Die Claude-Desktop-App startet sie selbst, sobald sie in ihrer Konfigurationsdatei eingetragen sind.

Claude steuert deine Software

Verbindung Claude → ArtCraft · ein MCP-Server pro Programm

Du schreibst nur mit Claude; Startskript und MCP-Server laufen unsichtbar im Hintergrund, und gespeichert wird ausschließlich im Ordner ArtCraft.

Drei Dinge muss man wissen, sonst hängt man wie ich eine Stunde fest:

  1. Die Kommandozeilen-Programme kommen nicht mit. Wer die Apps über den ArtCraft Launcher installiert, hat nur die Programme mit Fenster. Die Teile für Claude heißen z. B. photocraft-cli und sind ein eigener Download pro Programm.
  2. Ordner müssen freigegeben werden. Aus Sicherheitsgründen darf ein Programm nur in Ordnern lesen und schreiben, die du ausdrücklich erlaubst. Ohne Freigabe kommt die Meldung „read authority is absent“.
  3. Claude komplett neu starten. Nach jeder Änderung an der Konfiguration Claude mit Cmd+Q beenden, nicht nur das Fenster schließen. Bei mir lief trotzdem ein alter Prozess weiter. Die Lösung war ein kleines Startskript pro Programm, das die Freigaben selbst enthält.

Die Download-Datei am Ende des Artikels erledigt alle drei Punkte automatisch.

Mein Praxistest: ein Nachmittag, 13 Programme verbunden

Von der ersten Frage bis alle 13 Programme liefen, hat es etwa zwei Stunden gedauert, erste echte Aufträge eingeschlossen. Gut die Hälfte davon ging für die Einrichtung drauf, die du dir mit der Datei unten sparst. So lief es ab: 

Die Frage. Ich hatte alle ArtCraft-Apps über den Launcher installiert und Claude gefragt, ob es damit Videos schneiden kann. Claude hat recherchiert, dass jede App einen MCP-Server hat.

Die erste Hürde. Die Kommandozeilen-Programme fehlten. Claude hat mich Homebrew installieren lassen, darüber gab es aber nur PhotoCraft, FilmCraft und PdfCraft. 

Die Konfiguration. Claude hat mir gezeigt, wo die Einträge in die Konfigurationsdatei gehören, und meine Datei geprüft, bis sie stimmte. 

Der erste Auftrag. Ein Foto in PhotoCraft farblich korrigieren und freistellen. Es hakte an der Ordnerfreigabe; erst ein kleines Startskript hat das gelöst.

Ehrliches Zwischenergebnis. Die automatische Farbkorrektur machte das Bild zu kalt, die automatische Motiverkennung versagte. Claude hat die Kontur dann von Hand nachgezogen. Das erste Ergebnis war trotzdem nicht sauber, und die Auflösung war schlecht, weil ich das Foto über den Chat geschickt hatte.

Mit dem Original. Mit dem Kamerafoto in voller Auflösung und genauer Kantenprüfung wurde es sauber. Claude hat die Ergebnisse direkt in meinem Ordner abgelegt.

Die anderen zehn Programme. Claude hat ein Installationsskript geschrieben, das die Kommandozeilen-Programme direkt von GitHub lädt, die Prüfsumme kontrolliert und alles einträgt. Ein Befehl, drei Minuten, alle 13 Programme verbunden. 

Meine CI. Zum Schluss hat Claude die Ordner meiner beiden Websites gelesen: Design-Dokumentation, Farbcodes, Schriften, Bildsprache und Sprachregeln. Seitdem kennt es den Unterschied zwischen dem kühlen „Galerie“-Look von Volume und dem warmen „Champagner“-Look meiner DJ-Seite.

Was ich gelernt habe: Immer die Originaldateien nutzen, nicht Bilder aus dem Chat. Ergebnisse vergrößert prüfen. Und klar sagen, wenn etwas nicht passt: Die zweite und dritte Runde war jedes Mal deutlich besser.

So bedienst du die Programme über Claude

Du schreibst Claude einfach, was du willst, und nennst die Datei. Claude wählt das passende Programm, führt die Befehle aus, schaut sich das Ergebnis als Vorschau an und speichert es in deinem Arbeitsordner. Ein paar Beispiele, die du so übernehmen kannst:

  • „Nimm Hochzeit-Mueller.mp4 aus meinem Downloads-Ordner, schneide die besten 20 Sekunden als Reel im Hochformat raus und blende unten mein Logo ein.“ 
  • „Gleiche die Farben aller Fotos im Ordner Gig Schloss Marbach an und exportiere sie für meine Website in 2.000 Pixel Breite.“ 
  • „Stelle mein Setup auf Setup.jpg frei und mach eine Version auf Weiß mit leichtem Schatten für meine Website.“ 
  • „Gestalte einen DIN-A5-Flyer für Firmenfeiern im Stil meiner Website und speichere ihn als PDF.“ 
  • „Schneide aus Mix-Oktober.wav die ersten 60 Sekunden als Teaser und gleiche die Lautstärke an.“ 
  • „Bau mir in GridCraft eine Kalkulation für eine Hochzeit mit Anfahrt, Stunden und Extras.“

Tipps aus meinem Test: 

Arbeitsordner nutzen. Die Programme speichern nur in den Ordner ArtCraft in deinem Benutzerordner. So kann nichts aus Versehen überschrieben werden.

Originale verwenden. Gib Claude den Pfad zur Originaldatei auf deinem Rechner, statt das Bild in den Chat zu ziehen. Sonst arbeitet Claude mit einer verkleinerten Kopie.

Ergebnisse prüfen und Feedback geben. „Die Kante rechts ist nicht sauber“ reicht, Claude schaut sich die Stelle vergrößert an und bessert nach. 

Ebenen behalten. Bitte um PSD- oder Projektdateien, wenn du später selbst weiterarbeiten willst.

Zwischendurch speichern. Alpha-Software kann abstürzen.

Praxisbeispiel: den First-Dance-Song unhörbar kürzen

Das Paar will nur zwei Minuten tanzen, aber kein Fade-out, sondern nach dem ersten Refrain direkt ins echte Outro. Das geht mit SoundCraft, wenn der Schnitt musikalisch sitzt. Ein Haken vorweg: Claude kann nicht hören. Es arbeitet mit Tempo, Taktraster und Wellenform. Die Schnittpunkte suchst du mit dem Ohr, die saubere Ausführung übernimmt Claude.

1. Schnittpunkte finden. Hör den Song in deiner DJ-Software (rekordbox, Serato, Engine DJ) und notiere zwei Zeiten: das Ende des ersten Refrains und den Beginn des Outros. Beide sollten auf einer „Eins“ am Anfang einer 8- oder 16-Takt-Phrase liegen. Am besten unauffällig ist der Sprung, wenn vor und nach dem Schnitt dieselben Akkorde und eine ähnliche Instrumentierung laufen.

2. Tempo notieren. Das BPM aus deiner DJ-Software hilft Claude, den Schnitt exakt aufs Taktraster zu legen.

3. Original verwenden. Nimm die WAV- oder AIFF-Datei, nicht das MP3 aus dem Streaming-Download, und lass das Original unverändert.

4. Auftrag an Claude, zum Beispiel: 

„Öffne Music/FirstDance/Song.wav in SoundCraft. Das Tempo ist 95 BPM. Der erste Refrain endet bei 1:48, das Outro beginnt bei 3:52. Schneide so, dass nach dem ersten Refrain direkt das Outro kommt. Leg beide Schnitte genau auf die Eins, an Nulldurchgängen, mit 20 ms Überblendung. Schneide kein Gesangs- oder Hallende ab. Exportiere als WAV und MP3 in den Ordner ArtCraft und nenn mir die neue Länge.“ 

5. Mit Kopfhörern prüfen. Hör dir zehn Sekunden vor und nach dem Schnitt an. Typische Fehler und was du Claude dann sagst: 

  • Ein Klick oder kleiner Ruck: „Verlängere die Überblendung auf 50 ms.“ 
  • Der Hall vom letzten Wort bricht weg: „Leg den Schnitt einen Takt später“ oder „Überblende 150 ms, damit der Hall ausklingt.“ 
  • Der Rhythmus stolpert: Ein Schnittpunkt sitzt nicht auf der Eins. „Verschiebe den zweiten Schnitt auf den nächsten Taktanfang.“ 
  • Es klingt plötzlich leiser oder lauter: „Gleiche die Lautstärke vor und nach dem Schnitt an.“ 

6. Dem Paar vorspielen, bevor es auf der Hochzeit läuft.

Selbst ausprobieren: die Einrichtungsdatei

Die Datei ArtCraft-Einrichtung-mit-Claude.md (findest du am Ende des Textes - Bitte vorher die Zip-Datei entpacken)  ist eine Anleitung für Claude: Sie sagt Claude, wie es dich Schritt für Schritt durch die Einrichtung führt. Claude installiert dabei nichts selbst. Es erklärt dir jeden Schritt, und den einen Installationsbefehl fügst du selbst ins Terminal ein. Du brauchst einen Mac und etwa 20 bis 30 Minuten. So gehst du vor:

  1. Datei herunterladen / entpacken und im Ordner Downloads lassen. 
  2. Claude-Desktop-App öffnen. Nicht Claude im Browser, sondern die App für den Mac. Falls du sie noch nicht hast: claude.ai/download, installieren und anmelden.
  3. Neuen Chat starten und die Datei aus dem Finder in das Eingabefeld ziehen. Alternativ: auf „+“ neben dem Eingabefeld klicken und die Datei hochladen.
  4. Dazu schreiben: „Führ mich durch die Einrichtung.“ und absenden.
  5. Claude Fragen beantworten. Claude fragt nacheinander, ob du einen Mac nutzt und ob du in der App bist, und erklärt, wie du das Terminal öffnest (Cmd + Leertaste, „Terminal“ tippen, Enter).
  6. Installationsbefehl kopieren. Claude zeigt dir einen langen Befehlsblock. Kopier ihn komplett, mit dem Kopieren-Knopf am Block oder direkt aus der Datei.
  7. Claude mit Cmd + Q beenden. Das ist nötig, damit Claude die neuen Programme beim nächsten Start lädt. Der Chat bleibt gespeichert.
  8. Befehl ins Terminal einfügen (Cmd + V) und Enter drücken. Nach zwei bis fünf Minuten erscheinen 13 Zeilen mit „OK“ und am Ende „KONFIGURATION OK“.
  9. Claude wieder öffnen, links in der Chatliste denselben Chat anklicken und die Ausgabe aus dem Terminal hineinkopieren. Fragt macOS, ob Claude auf einen Ordner zugreifen darf, klickst du „Erlauben“.
  10. Claude macht den Rest mit dir: prüft die Verbindung, macht einen kleinen Test (die Datei landet im neuen Ordner ArtCraft in deinem Benutzerordner) und liest zum Schluss deine CI ein, aus Logo, Website-Dateien oder deiner Website-Adresse. Daraus wird ein CI-Steckbrief, den du in einem Claude-Projekt ablegst, damit Claude ihn in jedem neuen Chat kennt.

Das Skript legt vorher eine Sicherheitskopie deiner Claude-Einstellungen an. Ich habe es auf meinem Mac in einer Vorversion getestet; die Version in der Datei ist auf alle 13 Programme erweitert. Windows ist nicht abgedeckt. 

Mein Fazit: ArtCraft ersetzt heute noch keine Profi-Abos im Alltag, aber zusammen mit Claude ist es schon jetzt ein ernsthafter Assistent für all die Design-, Video- und Büroaufgaben, die neben dem Auflegen liegen bleiben. Und es wird jede Woche besser.

Quellen

Kommentare (2)

  • DJSONYMitglied

    Hei die Hei Felix, dein sehr ausführliche & informativer Beitrag gefällt mir sehr gut. Jetzt einmal kurz gefragt: "Kann ich das alles auch unter Windows 11 etc?“ bis neulich DJSONY 💃🏼🕺🏼🔊

  • FelixMitglied

    Hi Sony, bestimmt, ich habe es aber nicht getestet. Fütter Claude mal mit der Installationsdatei aus dem Artikel und frage, wie man das auf Windows umsetzen könnte. Ich bin mir sicher, dass das geht 👍

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